“Wir müssen reden!”

Tipps & Tricks von Reportern, Polizisten und Anwälten für bessere UX Stakeholder-Interviews

Das persönliche Interview ist immer noch eines der wichtigsten Instrumente zum Erheben und Validieren von UX Anforderungen. Es gibt viele Techniken, Methoden und Werkzeuge, die uns dabei unterstützen die Interviews zu planen und die richtigen Stakeholder für diese Interviews zu identifizieren. Noch mehr Unterstützung gibt es, die UX Experten helfen, die zu erhebenden Informationen festzulegen und somit auszuwählen, welche Fragen dem Stakeholder genau gestellt werden sollen. Jedoch egal wie gut das Interview vorbereitet und aufgesetzt wurde, im Interview selbst hängt es dann jedoch erheblich von den persönlichen Kommunikationsfähigkeiten des UX Experten ab, ob das Interview erfolgreich verläuft oder nicht. Es gibt somit viel Unterstützung für das WANN, WER und WAS aber fast keine Unterstützung für das WIE.

Die im UX-Stakeholder Interview benötigen Kommunikationsfähigkeiten unterscheiden sich nicht (stark) von den Kommunikationsfähigkeiten von Experten aus anderen Domänen, in denen es ebenfalls wichtig ist Informationen zu erheben und zu validieren. Polizisten müssen Informationen von Zeugen und Verdächtigen erheben und auf ihren Wahrheitsgehalt hin beurteilen. Ähnliches gilt für Anwälte, die zudem noch die Aussagen von Gutachtern einschätzen müssen. Auch für Reporter ist das persönliche Interview ein wichtiges Mittel zur Erhebung von Informationen. Aber auch die Gesprächsführung beim Dating oder im Job-Interviews ist ähnlich zum UX-Stakeholder Interview, da auch hier versucht wird Informationen vom Gegenüber zu erhalten und diese auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen.

Es gibt viele Tipps & Tricks aus diesen Domänen und Disziplinen, die auch in UX-Stakeholder Interviews angewendet werden können. Dies gilt nicht nur für die verschiedenen Phasen des eigentlichen Interviews, sondern auch für die Interview-Vorbereitung und -Nachbereitung.

Dr. Marcus Trapp

Dr. Marcus Trapp

Fraunhofer IESE
Marcus studierte an der TU Kaiserslautern Informatik mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften. Derzeit leitet er die Abteilung User Experience and Requirements Engineering (UXR) am Fraunhofer IESE. Dort leitet er industrielle sowie öffentliche Projekte im Bereich der Gestaltung von Benutzungsschnittstellen für verschiedenste Benutzergruppen, der Überarbeitung von bereits vorhandenen Benutzungsschnittstellen, sowie der Evaluation von Benutzungsschnittstellen in unterschiedlichsten Bereichen. Er berät Unternehmen in den Themenfeldern User Experience für Geschäftsanwendungen sowie Creativity Workshops, Requirements Engineering, Interaction Design und User Interface Prototyping.
Dr. Marcus Trapp

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Fraunhofer IESE
Marcus studierte an der TU Kaiserslautern Informatik mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften. Derzeit leitet er die Abteilung User Experience and Requirements Engineering (UXR) am Fraunhofer IESE. Dort leitet er industrielle sowie öffentliche Projekte im Bereich der Gestaltung von Benutzungsschnittstellen für verschiedenste Benutzergruppen, der Überarbeitung von bereits vorhandenen Benutzungsschnittstellen, sowie der Evaluation von Benutzungsschnittstellen in unterschiedlichsten Bereichen. Er berät Unternehmen in den Themenfeldern User Experience für Geschäftsanwendungen sowie Creativity Workshops, Requirements Engineering, Interaction Design und User Interface Prototyping.

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