Simplexity Design– Mache es einfach simple!

Wie man Software in einem komplexen Umfeld einfach und nutzerfreundlich gestaltet

Simplexity Design ist ein Paradoxon; in dem Wort stecken die sich widerstrebenden Begriffe „simple“ und „complex“ und geben damit das Spannungsfeld einer neuen Disziplin vor.
Die Komplexität der Anwendungen in Anzahl und Funktionalität sind drastisch gestiegen. Bisherige UI Methoden stoßen im Projektumfeld schnell an ihre Grenzen! Es wird ein neuer Lösungsansatz im UI Umfeld notwendig, damit Software einfach und bedienbar wird oder bleibt.

Was erscheint uns „komplex“ und was erscheint  „einfach“? 

  • Komplex heißt nicht gleich chaotisch! Analyse des Begriffes Simplexity Design an Hand der Metapher „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.”
  • Finale Definition des Begriffes und was bedeutet das für Usability heute?

Adaption der Metapher auf das Projekt CEC, EC Engineering Client

  • Darstellung der Ausgangssituation des Projektes CEC und des EC Engineering Client, eine SOA Architektur basierend auf Darstellung der Herausforderung im Projekt
  • Die Rolle der UI und Wirkung auf CEC
  • Darstellung der Grenzen und wie diese mit einem neuen, agilen, methodischen Vorgehen, basierend auf Six Sigma , weiter voran getrieben werden sollen.
  • Entwicklung eines generischen UI Ansatzes mit einer „one to many“ Methode“

Detail Präsentation:
Darstellung Beispiel eines „normalen Alltags“ des EC Nutzers. Das Ganze wird nicht als komplex erkannt, sondern als chaotisch und unbedienbar.
Was sind die Ursachen?
Zum einen das Usabilty in einem geringen Umfang und „nur“ empfehlend in Form an Hand von Styleguides eingesetzt wird. Die Anwendung ist bisher sehr fachlastig, die Notwendigkeit für einfache Bedienbarkeit ist aber erkannt. Unsere Herausforderung für das UI Team im Projekt zur Zeit ist, die ungeheure Anzahl an Nutzungsanforderungen. Unser Lösungsansatz ist es, „Muster von Aufgaben“ (UI Nutzungs Templates) zu entwickeln, wie z.B bei dem Thema „Suche“. Es gibt zig „Suchen“ in unserem Projekt mit unzähligen Anforderungen und Aufgaben. Die Analyse aller Aufgaben mit den entsprechenden UI Tools „Personas, Entwicklung von Nutzungsszenarien, Leaduser Interviews etc“ ist kaum machbar. Ein derartiges Vorgehen wäre zu mühsam, langsam und Budget intensiv. Deswegen werden die größten „Problemzonen“ identifiziert, in Sprints eingephast und die Ergebnisse an das Projektteam gecoached. Das Ziel: Vermittlung von UI Know How. Die verstärkte Rolle des UI: Review (Gewährleistung der erarbeiteten Qualitätsstandards) und Coaching.

Sabine Linhorst

Linhorst Kommunikationsdesign

Sabine Linhorst

Linhorst Kommunikationsdesign