Second Screen – Eine TV-Revolution?

Definition, Status Quo und Anforderungen an Konzeption und Design

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Mediennutzung und dem -Angebot im konvergenten Bereich von Fernsehen und Internet.

Die Digitalisierung von Medieninhalten, damit einhergehende Zunahme der Interaktivität und das Bestreben der Mediennutzer nach Individualisierung sind ausschlaggebend für die Verschmelzung von Fernsehen und Internet. Durch die Etablierung mobiler Endgeräte wie Laptops, Smartphones und Tablet-PCs hat sich die Art der Mediennutzung im konvergenten Bereich von Fernsehen und Internet verändert.

Fernsehsender und Gerätehersteller drängen mit neuen Lösungen, die Internet und klassisches Fernsehen auf einem Gerät vereinen, auf den Markt. Welche Veränderungen sind aktuell im konvergenten Bereich der Mediensysteme Fernsehen und Internet zu beobachten?

Die Beobachtungen bezüglich der veränderten Mediennutzung und der aktuellen Marktlage werden in das Modell ‘Second Screen’ zusammengeführt. Es beschreibt die systematisierte, parallele Nutzung von mobilen, internetfähigen Geräten wie Smartphones, Tablet-PCs und Laptops während des Fernsehkonsums. Hierzu folgt eine Betrachtung der Marktlage anhand von aktuellen Anwendungsbeispielen. Ist ‘Second Screen’ auf Basis eines universellen Öko-Systems das Modell für das zukünftige Fernsehen?

Die beschriebene Konvergenz stellt besondere Anforderungen an Konzeption und Design.
Zum einen benötigen digitale Medieninhalte zukünftig interaktive und soziale Elemente, um die Aufmerksamkeit des Rezipienten zu erlangen. Die Mulitcast-Kommunikation entwickelt sich zu einer individuellen Singlecast-Kommunikation.
Zum anderen müssen Anwendungen und Informationen auf verschiedenen Endgeräten und unterschiedlichen Nutzverhalten maximal bedienfreundlich aufbereitet sein. Welche Anforderungen sind für die ‘Multiscreen Experience’ zu berücksichtigen?

Benjamin Kraier

Weitclick GmbH

Benjamin Kraier

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